Zecken sind auch für Hunde zu einer großen Gefahr geworden, da sie schwere Erkrankungen auslösen können. Bei einem Zeckenbiss werden Erreger übertragen. Gezielte Vorbeugung durch das Anlegen eines speziellen Halsbandes ist daher sehr wichtig, da die Erkrankungen sehr schwer behandelbar sind, und der Hund sehr leiden muss. Der Hauptverursacher für schwere Erkrankungen wie Borreliose oder FSME war früher der Gemeine Holzbock oder die Aufwaldzecke, auch Buntzecke genannt. Aus der Mittelmeerregion kam dann die Braune Hundezecke zu uns. Sie ist vor allem für die Erkrankung Babsiose verantwortlich, welche eine schwere Blutarmut auslösen kann. Anfangs äußert sie sich, wie die anderen Erkrankungen nach einem Zeckenbiss auch, lediglich durch Abgeschlagenheit und mangelnden Appetit. Die Hunde können später eine Gelbsucht und verfärbten Urin bekommen. Manchmal kommt auch Fieber hinzu. Oft wird erst dann an eine schwere Erkrankung gedacht, da die ersten Symptome eher untypisch sind, und bei vielen Erkrankungen vorkommen. Zecken bei Hunden sind in Deutschland in den Monaten von März bis Oktober aktiv, deshalb muss man vor allem in dieser Zeit auf Zeckenbisse achten. Die sogenannte Ehrlichiose führt im weiteren Verlauf oder bei einer chronischen Erkrankung zu verstärkter Blutungsneigung. Bei einer nicht oder sehr spät behandelten Erkrankung können auch die inneren Organe des Hundes befallen werden.
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