Wein wird seit Jahrhunderten nur aus zwei einfacheren Zutaten hergestellt: Hefe und Traubensaft. Natürlich kann jeder Fruchtsaft verwendet werden, aber die überwiegende Mehrheit aller Weine wird aus Traubensaft gewonnen.

Wie wird Wein gemacht?

Hefe ist die magische Zutat, die Traubensaft in Wein verwandelt. Hefesporen finden sich auch in der Luft, so dass alles, was zur Weinherstellung benötigt wird,ein offener Behälter mit Traubensaft und Zeit ist. Das Ergebnis jedoch wird voraussichtlich nicht das beste aller Getränke sein.

Es gibt eine große Anzahl von Hefen und diejenigen, die benutzt werden um Wein herzustellen, werden nur für diesen Zweck gezüchtet. Hefe ist ein lebender Organismus, der sich von Zucker im Traubensaft ernährt. Dieser Prozess nent sich Fermentation.

Während der Fermentation vermehren sich die Hefen bis jeglicher fermentierbarer Zucker aufgebraucht ist. Während des Fermentationsprozesses wird der Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umgesetzt.

Die Hefe hat ebenfalls einen Einfluss auf den Geschmack des hergestellten Weins. Dies hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel die Art der benutzten Hefe und die Temperatur während der Fermentation und anderen.

Hat die Hefe jeglichen Zucker verbraucht, fällt sie innerhalb des Behälters zu Boden. Ohne diese Hefe wird der Wein in einen neuen Behälter verbracht, wo er bis zu seiner Abfüllung reift.

Natürlich wurde dieser Prozess extrem vereinfacht und dient nur für das generelle Verständnis.

Wie bekommt Wein seine Farbe?

Wie Sie wahrscheinlich wissen, gibt es grüne und blaue Trauben und verschiedene Trauben werden verwendet, um verschiedene Weine herzustellen.

Was Sie wahrscheinlich nicht wissen, ist, dass so ziemlich jeder Traubensaft – sogar von blauen Trauben -fablos bis golden schimmert.

Die Methode, wie ein Wein seiner Farbe bekommt, ist, die Haut der Weintrauben während der Fermentation im Traubensaft zu belassen. So kann man Weißwein aus blauen Trauben herstellen, indem man die Traubenhaut nicht mit dem Traubensaft verbindet. Champagner ist hierfür ein gelungenes Beispiel.

Wenn die Trauben heute nur für einen kurzen Zeitraum im Saft belassen werden, entsteht ein Rose. Bleiben sie für einen längeren Zeitraum, entsteht ein Rotwein.

Was gibt jedem Wein seinen Geschmack?

Obwohl es nur zwei Zutaten gibt, gibt es verschiedene Faktoren, die Einfluss auf den Geschmack des Weines haben. Zu aller erst gibt es verschiedene Traubensorten. Jede Traubensorte hat ihren eigenen Geschmack und ihr eigenes Aroma.

Zusätzlich haben der Boden und das Klima des Anbaugebiets einen sehr großen Einfluss auf diese Faktoren.

Nicht nur das, auch der Weinhersteller kann verschiedene Faktoren kontrollieren, zum Beispiel durch die Ausbautechnik, die Temperaturen und Hefe, die während der Fermentation benutzt wird. Andere Einflüsse, wie z.B. das Fermentieren oder Reifen in Eichenfässern hat ebenfalls einen Einfluss auf den Geschmack. Eichenfässer werden zum Beispiel ind Frankreich und in Südafrika eingesetzt.

Was ist Tannin?

Tannin ist eine Substanz im Wein, die ein trockenes, zusammenziehendes Gefühl im Mond erzeugt. Es wird aus der Haut, den Kernen und den Stängeln der Trauben gewonnen, so dass Rotwein mehr Tannin enthält als Weißwein.

Weißweine bekommen ihren Anteil an Tannin, wenn sie im Eichenfass ausgebaut werden.

Was sind Sulfite?

In der Zwischenzeit finden Sie auf so ziemlich jeder Weinflasche den Hinweis “Enthält Sulfite” auf dem Etikett. Dies kommt daher, weil ein geringer Prozentsatz der an Asthma erkrankten Personen auf Sulfite allergisch reagieren.

Sulfite oder Schwefeldioxid ist ein Stoff, der natürlich im Fermentationsprozess vorkommt. Manchmal kommt es jedoch vor, dass ein Weinhersteller Sulfite hinzufügt, weil sie eine antibakterielle und konservierende Wirkung haben. Weißweine enthalten normalerweise mehr Sulfite als Rotwein, weil sie in dieser Hinsicht schutzbedürftiger sind.

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