„An der Matratze horchen“ ist eines der bekanntesten Paraphrasierungen, wenn es darum geht, das „Schlafen gehen“ zu umschreiben. Das liegt vielleicht daran, dass die Matratze die Grundlage für unser weiches und bequemes Bett ist. Auf ihr strecken wir und aus und beginnen, zu träumen. Die herkömmliche Matratze ist so gestaltet, dass sie unseren müden Körper ideal abstützt und dennoch so gestaltet ist, dass stark beanspruchte Körperstellen, wie das Becken beispielsweise etwas einsinken können. Somit wird eine ideale Lagerung der Wirbelsäule und des Nackens garantiert. Dadurch kann sich die Wirbelsäule strecken und man erwacht frisch und munter man nächsten Tag. Auch ist man wieder auf seine Normalgröße „gewachsen“, welche im Laufe des Tages durch Laufen, Stehen und zu langes Sitzen etwas abnimmt.
Heutzutage kann man ganz verschiedene Matratzen erwerben. Sie werden aus den verschiedensten synthetischen und natürlichen Materialien hergestellt. Die am weitesten verbreitete Matratze ist wohl die Federkernmatratze, dicht gefolgt von der Kaltschaummatratze. Aber auch Latexmatratzen sind sehr bleibt. Die bis jetzt höchst entwickelte Matratze ist wohl die Tempur Matratze. Diese ist mit einem ganz bestimmten Material versehen, welches sich bei Körpertemperatur verformt und so ideal an die Körperkontur des Schläfers anpasst. Ursprünglich wurden diese Matratzen von der NASA entwickelt für Astronauten im Weltraum, aber mittlerweile kann man auch auf ihr irdisch nächtigen.

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